Angebot

Arbeitsweise/ Behandlungsansatz

In meiner Arbeit orientiere ich mich an den therapeutischen Grundhaltungen nach Carl Rogers: Empathie, wertschätzende Anteilnahme und Echtheit. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit. Deshalb ist mir ein individuell gestalteter therapeutischer Prozess besonders wichtig.

Gerne beziehe ich achtsamkeitsbasierte und emotionsfokussierte Methoden in die Behandlung mit ein. Dafür nutze ich verschiedene sogenannte „3.-Welle-Verfahren“ der Verhaltenstherapie, wie die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) oder die Acceptance and Commitment Therapy (ACT).

Neben einer Reduktion der Symptome liegt es mir besonders am Herzen, zu einer spürbaren Verbesserung Ihrer Lebensqualität beizutragen. Daher lege ich großen Wert auf eine ressourcenorientierte und transparente Vorgehensweise.

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Schwerpunkte

Schematherapie: Innere Muster erlebbar machen und verändern

Während meiner Ausbildung an einem Institut mit schematherapeutischem Schwerpunkt durfte ich dieses Therapieverfahren intensiv kennenlernen und sehr schätzen lernen. Heute bildet die Schematherapie einen wichtigen Schwerpunkt meiner therapeutischen Arbeit.

Vielleicht kennen Sie das Gefühl, bestimmte Muster bei sich gut zu verstehen — und trotzdem immer wieder ähnlich zu fühlen, zu reagieren oder zu handeln. Genau hier setzt die Schematherapie an.

Schemata sind tief verankerte emotionale Muster, die häufig in der Kindheit oder Jugend entstehen und beeinflussen, wie wir uns selbst, andere Menschen und Beziehungen erleben.

In der Therapie schauen wir gemeinsam, welche Muster in Ihrem Leben eine Rolle spielen, wie sie entstanden sind und wie sie sich heute auswirken. Ziel ist es, alte Bewältigungsstrategien besser zu verstehen und Schritt für Schritt neue, hilfreichere Wege im Umgang mit sich selbst und anderen zu entwickeln.

Psychotherapeutische Begleitung bei Endometriose 

Als Tochter einer Hebamme spielte das Thema Frauengesundheit schon immer eine präsente Rolle in meinem Leben und liegt mir mitunter deshalb so besonders am Herzen. Als Betroffene von Endometriose weiß ich, wie sehr diese Erkrankung nicht nur den Körper, sondern auch unser psychisches Wohlbefinden beeinflussen kann.

Schmerzen, Erschöpfung, Einschränkungen im Alltag, ein langer Weg bis zur Diagnose oder Probleme in Bereichen wie Sexualität, Partnerschaft und Kinderwunsch können zu großen Belastungen werden. Auch das Gefühl, oft über viele Jahre hinweg mit den eigenen Beschwerden nicht ernst genommen zu werden, kann Spuren hinterlassen.

In der Therapie geht es dabei nicht um medizinische Beratung oder die Behandlung der Endometriose selbst. Vielmehr möchte ich Ihnen einen sicheren Raum für die Themen anbieten, die mit der Erkrankung einhergehen – für Belastungen, Unsicherheiten und all das, was im medizinischen Alltag manchmal zu kurz kommt. Gemeinsam schauen wir, was Sie im Umgang mit der Erkrankung entlasten und dabei unterstützen kann, wieder mehr Selbstbestimmung und Lebensqualität zu spüren.